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Jedes psychische und kognitive Phänomen ist an die Aktivität
des Zentralnerven- systems gebunden, dessen Steuerungsinstanz das Gehirn
ist. Alle Handlungen, Empfindungen, Emotionen und Gedanken entstehen
infolge der Aktivitäten des Gehirns und werden von ihm reguliert.
Je nachdem, mit welchen Mitteln und Metho- den Sie kunsttherapeutisch
arbeiten, erzeugen Sie Wirkungen in den synaptischen Verbindungen
dieses cerebralen Systems.
Kunsttherapie wird in den meisten Fällen unspezifisch angewendet;
die psychischen Auswirkungen sind deshalb meist nur vage vorhersehbar. Die Kenntnis der
psycho- neuronalen Gehirnfunktionen ermöglicht Ihnen ein
besseres Verständnis
Ihrer kunst- therapeutischen Interventionen, der verschiedenen Methoden
und Zielsetzungen. Der Unterschied zwischen gegenständlicher
und objektfreier Bildsprache, sowie zwischen Bildsprache und verbaler
Kommunikation wird verständlicher und kann damit gezielter
zur Anwendung gebracht werden.
Leitung: Prof. Dr. med. Wolfgang Fries
http://www.neuroreha-fries.de
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