Der Transferprozess (von Otto Hanus) als Fähigkeiten aktivierende Methode in der Kunsttherapie
Rita Widmann
Emotionale und soziale Kompetenzen sind grundlegende Fähigkeiten, die jeder Mensch braucht um in der Gesellschaft, (Beruf, Familie, Partnerschaft) zurechtzukommen. Wenn ich sage, dass KlientInnen oft gehemmt sind Gefühle wahrzunehmen oder auszudrücken in dieser oder jener Situation, oder dass sie sich etwa schlecht durchsetzen oder abgrenzen können im beruflichen oder familiären Bereich, dann weiss jeder, was damit gemeint ist. Es ist eine konkrete Problematik in einer konkreten Situation. Ich merkte in meiner Arbeit als Sozialpädagogin, dass ich an diesem Punkt an Grenzen in meiner Ausbildung gestossen war, wo ich KlientInnen nur bedingt weiterhelfen oder begleiten konnte. Natürlich kann man über Gespräche oder Themen-Zentrierte-Interaktion einiges bewirken, aber ich wollte vertieftere Fähigkeiten lernen, die Kenntnisse über intrapsychische Prozesse mit einschliessen.
Aus diesem Grund habe ich eine Ausbildung als Kunsttherapeutin begonnen, weil sie auch meinen eigenen Bedürfnissen mit Formen und Farben umzugehen entgegen kam.
So begegnete ich meinem Lehrer Otto K. Hanus und seinen Methoden (CMO-creative-mind-ordering), die mich von Anfang an fasziniert haben, die mir ganz viele Antworten auf meine derzeitigen Fragestellungen gaben: Was kann ich anhand eines ganz konkreten Problems in einer ganz bestimmten Situation tun? Welche Hilfestellungen kann ich bieten? Wie kann ich die Intervention am wirksamsten leisten? Verhilft mein Angebot dem Klienten zu einer eigenständigen und selbstverantwortlichen Problemlösung?
Kann ich hinterher feststellen, ob ich auch wirklich hilfreich gewesen bin? Was mir nicht nur im Bezug auf etwaige Qualitätssicherungstandards wichtig erscheint, sondern auch insofern, als meine Arbeit für andere transparent sein soll, um so den Nachweis erbringen zu können, dass Kunsttherapie wirksam ist und wie wirksam sie ist.
Gerade mit den Methoden von Hanus erscheint mir diese zukünftige Aufgabe am besten lösbar, weil es sich um Methoden handelt, welche intersubjektiv, phänomenologisch Bilder beschreiben und untersuchen, die dadurch nachvollziehbar werden: Wie ist der Farbauftrag? Bunt oder farbig? Differenziert oder wenig differenziert? Diffus oder konkret? Sind die Formen differenziert oder wenig differenziert u.s.w.? Durch die Befragung der KlientInnen kann zum einen herausgefunden werden, wie das Bild subjektiv auf sie wirkt und zum anderen, ob ihrer Ansicht nach das vorher definierte Ziel erreicht wurde.
Ausserdem sind keine weiteren psychologischen Theorien zur Bilderklärung notwendig; es handelt sich also um eine rein analytisch-beschreibende Vorgehensweise.
Mit diesen Methoden können anhand der konkreten Situation konkrete Ressourcen in einer Differenziertheit entwickelt werden, wie sie in anderen kunsttherapeutischen Arbeitsweisen nicht zu finden sind.
Ressourcen, die den einzelnen erst dazu in die Lage versetzten, neue Fähigkeiten und damit neue Verhaltensweisen zu entwickeln, können im Hier und Jetzt erarbeitet werden; es ist also nicht nötig in die Kindheit zurückzugehen, wo man unter Umständen sowieso nur spärlich welche findet.
Da die objektfreie Methode vorsprachliche Bereiche im Gehirn anspricht, hat sie gleich mehrere Vorteile.
Sie kann tiefste Bewusstseinsschichten erreichen und sowohl Defizite als auch Ressourcen sichtbar machen, die gerade für Klientinnen mit einem frühkindlichen Trauma besonders wichtig sind. Oft habe ich auch bei KlientInnen festgestellt, dass sie sprachlich nicht so versiert sind, um sich anderen so mitteilen zu können oder ihre Lage, ihre Befindlichkeit mit Worten näher beschreiben zu können. Das objektfreie Bild bekommt hier nochmals eine ganz besondere Bedeutung, es ist nicht nur Medium oder Projektionsfläche für intrapsychische Inhalte und Problemstellungen, sondern das Unbewusste kann bereits passende Ressourcen finden, ohne, dass die einzelnen Bildbestandteile – wie im gegenständlichen - sprachlich konkretisiert sind, geschweige denn bewusst gemacht werden müssen. Besser erscheint es mir natürlich, wenn die Bildprozesse den KlientInnen bewusst gemacht werden können und auch sprachlich bearbeitet werden, dennoch bleibt die ausserordentliche Tatsache bestehen, dass die Methode auch bei Menschen funktioniert, die sowohl in ihren sprachlichen als auch mentalen Fähigkeiten eingeschränkt sind, gerade bei chronifizierten psychisch Kranken habe ich diese Erfahrung gemacht.
Als ich die Methode kennenlernte und eine Vielzahl von Selbstversuchen unternahm, habe ich für mich selbst ähnliches festgestellt: Ich habe intuitiv die passende Ressource gemalt, ohne genaueres zu wissen und trotzdem fühlte ich eine Veränderung, eine Kraft, ein Behütetsein, ein Gehaltensein, eine mentale Erkenntnis je nach dem, wie meine Problemstellung war. Manchmal hat mir mein Unbewusstes auch Ressourcen zur Verfügung gestellt, auf die ich bewusst nie gekommen wäre. Gerade später, als ich längere Zeit damit gearbeitet hatte und meine Bilder immer differenzierter wurden, hatte ich die Erfahrung, wie genau das Unbewusste arbeitet, welche Qualitäten noch mit eingearbeitet werden, die, obwohl sie nicht immer bewusst sind, oder von mir sprachlich nicht bestimmbar waren, trotzdem in meinem subjektiven Erleben wirksam wurden.
Die Erkenntnis, dass das Unbewusste nicht nur irgendwelche verdrängten, traumatischen Erlebnisse beinhaltet, sondern fördernde Energien zur Verfügung stellt in so ausgeklügelter Weise, hat mir eine völlig neue Sicht eröffnet. Diese Einsicht verdanke ich nicht zuletzt auch Birgit Naphausen.
Interessant habe ich auch gefunden, dass KlientInnen mit einer ähnlichen Faszination wie ich auf die objektfreie Methode reagiert haben; wie sie immer mehr von sich wissen oder kennen lernen wollten, dass es ungeheuer spannend für sie war, sich mit ihrem Inneren zu beschäftigen, sich für sich selbst Zeit zu nehmen, aber auch die Möglichkeiten zu haben, gute Gefühle abrufen oder entwickeln zu können.
Obwohl die Wenigsten irgendwelche professionellen malerischen Kenntnisse oder Fähigkeiten hatten, zeigte sich, dass beim objektfreien Bild jeder das Gefühl hatte, das Problem oder die Ressource usf. stimmig dargestellt zu haben oder intuitiv solange daran weiter gearbeitet hat, bis sich die innere Zustimmung ergab.
Die Methode ist kein Wunderheilmittel, sie erspart weder Schmerzen noch unangenehme Gefühle, geschweige denn, dass sie schwere psychische Erkrankungen einfach weg machen könnte, aber sie kann enorm lindern, neue Schritte ermöglichen über sich selbst hinaus zu wachsen, Nachreifungsprozesse initiieren; sie kann einen besseren Umgang mit der Erkrankung ermöglichen und die meisten Klienten sind realistisch genug in ihrer Einschätzung um das zu wissen. Die Methode hat in meinem Arbeitsfeld durchweg positive Resonanzen ausgelöst.
Begriffsbestimmung: Individuation, das Unbewusste, die transzendente Funktion, soziale Kompetenz, Emotionale Kompetenz, Fähigkeit und objektfreie Kunsttherapie.
Individuationist laut Jung, die Entwicklung eines von der Allgemeinheit unterschiedenen und differenzierten Wesen, das sich durch eine eigenständige Persönlichkeit auszeichnet, im Bewusstwerdungsprozess der Eigenart und in der Wahrnehmung sich von anderen zu unterscheiden (1972, S.140).
DasUnbewusste, unterscheidet Jung in ein kollektives und ein persönliches Unbewusstes: Das persönliche Unbewusste steht für Vergessenes, Verdrängtes, unterschwellig Wahrgenommenes, Gedachtes und Gefühltes. Neben diesen persönlichen, unbewussten Inhalten existiert ein kollektives Unbewusstes, das aus einer ererbten Hirnstruktur stammt. Es sind mythologische Zusammenhänge, Motive und Bilder, die jederzeit und überall neu entstehen können (1973, S. 186).
Untertranszendenter Funktion versteht Jung keine metaphysische Qualität, sondern einen Übergang von einer Einstellung in eine andere. Der von Thesis und Antithesis bearbeitete Rohstoff vereinigt in seinem Formungsprozess die Gegensätze ( 1973, S. 183).
Was heisst nun emotionale und soziale Kompetenz?
Goleman versteht unter emotionaler Kompetenz, (wobei er emotionale Kompetenz und emotionale Intelligenz praktisch synonym verwendet), Fähigkeiten wie Selbstbeherrschung, Eifer, Beharrlichkeit und Eigenmotivation (1996, S. 12).
Soziale Kompetenzen definiert er als das Erfassen von Gefühlen und Reaktionen anderer, Führungs- und Organisationsvermögen, Konfliktfähigkeit, unterstützende Fähigkeiten in Bezug auf andere (1996, S.154).
Emotionale Kompetenz bedeutet laut Steiner die Fähigkeit, die eigenen Gefühle zu verstehen, anderen zuhören, empathisch sein und Gefühle ausdrücken zu können ( Steiner 2001, S.21).
Insgesamt gesehen ist also ein Mensch gemeint, der mit sich selbst und seiner Umgebung im Einklang lebt. Der sowohl für sich selbst gute Gefühle hat, als auch anderen etwas zu geben hat.
Fähigkeit wird definiert als „Gesamtheit der zum Erbringen einer Leistung notwendigen Bedingungen. Im Gegensatz zum Begriff der Begabung, die sich auf angeborene Bedingungen zur Ausführung einer Leistung bezieht, schließt der Fähigkeitsbegriff auch solche Bedingungen ein, die durch Lernprozesse (Ausbildung) erworben worden sind". ( Mayers Taschenlexikon 1981, S.314)
Objektfreie Kunsttherapie will, nach Hanus, Ordnungs- und Orientierungsvorgänge anregen. Sie aktiviert Ressourcen, um so Probleme zu klären oder zu lösen mit dem Ziel, Entscheidungsfreiheit herbeizuführen (Hanus 1999, CMO/Vorbemerkungen).
Die aktuelle Literatur über emotionale Intelligenz (wird in dieser Arbeit weiter synonym mit emotionaler Kompetenz verwendet) und sozialer Kompetenz erstreckt sich über verschiedenste Bereiche, wie Kindererziehung, Karriere/Management, emotionale Intelligenz im Verkauf, sowie Partnerschaft und Familie.
Derzeitig ist Literatur über soziale Kompetenzen im Bereich der Erwachsenenbildung, der Schule und in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern wie Ausländerarbeit, Arbeit mit psychisch Kranken, Arbeit mit gewalttätigen Jugendlichen zu finden; des weiteren gibt es Literatur zu sozialen Kompetenzen als Leitungs- und Managementqualifikation.
Leider ist es hier in München gar nicht so einfach, an die gewünschte Literatur heranzukommen, denn entweder sind Bücher nicht verfügbar, weil bereits ausgeliehen oder nicht mehr im Magazin oder eben ohne Begründung einfach nicht zu bekommen. Also habe ich beschlossen mich auf fünf Bücher zu beschränken, die ein möglichst breites Spektrum zeichnen, was überdies meinen eigenen Vorstellungen von dieser Arbeit entsprochen hat.
Es sind die Bücher von Daniel Goleman: „Emotionale Intelligenz“, Daniel Goleman/ Paul Kaufman/ Michael Ray: “Kreativität entdecken“, Claude Steiner/ Paul Perry: “Emotionale Kompetenz“, C. G. Jung: „Zum Wesen des Psychischen“ und die CD von Otto K. Hanus: „Heil-Kunst“, die ich für den Theorieteil verwenden werde.
Daniel Goleman, dessen Buch „Emotionale Intelligenz“ im Jahr 2000 noch einmal neu aufgelegt wurde, hat zum Ziel uns bewusst zu machen, wie man intelligent mit Emotionen umgehen kann.
Im ersten Kapitel geht es um neueste neurologische Entdeckungen im Bezug auf die Hirnstrukturen, die wirksam sind, wenn Gefühle so beherrschend werden, dass sie zerstörerisch oder behindernd wirken. Die gebotenen Erklärungen bieten Auswege, die auch neue Möglichkeiten für die Erziehung von Kindern sichtbar machen (1996, S. 19-31).
Das zweite Kapitel beschäftigt sich damit, wie man Gefühle in den Griff bekommt, um angemessen auf andere reagieren zu können und auch in der Lage ist, die Gefühle des anderen richtig zu deuten (1996, S.53-145).
Im dritten Kapitel geht es um emotionale Intelligenz in der Praxis; also Partnerschaft, Beruf und Gesundheit (1996, S.167-235).
Das vierte Kapitel zeigt wie Erziehung (Schule, Eltern...) unsere emotionalen zerebralen Schaltungen im Gehirn prägt und legen sozusagen emotionale Gewohnheiten fest, die man auch als Temperament bezeichnet (1996, S.239-271).
Der fünfte Teil beschreibt Konsequenzen emotionaler Unreife und typische Gefahren, in die Jugendliche geraten können wie: Drogenkonsum, Depressionen, Esstörungen oder Gewalttätigkeiten. Ausserdem das Erlernen von emotionalen und sozialen Kompetenzen in der Schule, die es dem Jugendlichen ermöglichen sollen, sein Leben selbst bestimmen zu können ( 1996, S.291-328).
Steiner bietet mit seinem Buch „Emotionale Kompetenz“ ein Trainingsprogramm, das dem einzelnen dazu verhelfen soll emotionale Kompetenz zu entwickeln. Grundsätzlich fordert er dazu jedoch Aufrichtigkeit, Vertrauen und den Wunsch nach Veränderung.
Sein Programm führt er zurück auf seinen Lehrer, Eric Berne, der in der Transaktionsanalyse die zwischenmenschlichen Beziehungen genauer untersucht hat und danach ein Modell entwickelte, das der Erklärung von Verhalten und Verhaltensfehlern dienen soll.
Steiner hat eine Gruppe aufgebaut, die er „Stroke City“ nennt ( stroke: Hieb, Schlag, Stich, Streich); diese hat zum Ziel, dass Liebe frei und ungehindert ausgedrückt werden kann; als Voraussetzung dafür sind emotionale Kompetenzen notwendig. Das Programm ist in drei Phasen aufgeteilt.
Die erste Phase: „Das Herz öffnen“ ist wiederum in vier kleinere Einzelschritte unterteilt; Strokes geben, empfangen, annehmen oder ablehnen, sich selbst Strokes geben.
Auch in der zweiten Phase: „Die Gefühlslandschaft erkunden“, gibt es vier Schritte.
Die Handlung/Stellungnahme zu eigenen Gefühlen, eine Handlung / Gefühl- Stellungnahme annehmen, seine Intuition offen legen, Bestätigung der Intuition.
Die dritte Phase: Verantwortung übernehmen: Die vier Schritte sind:
Wieder gut machen, Entschuldigung annehmen, um Vergebung bitten, Vergebung gewähren und verweigern (Steiner 2001, S. 79-141).
Aus dem Buch Goleman/Kaufman/Ray: „Kreativität entdecken“, werde ich das erste und Teile aus dem vierten Kapitel darstellen.
Kapitel eins beschäftigt sich mit dem Geist der Kreativität, wie man sich neue Wege und Möglichkeiten eröffnet, indem man seinen Gedanken und seiner Intuition freien Lauf lässt, um so dem Unbewussten den Weg frei zu machen, gestalterisch auf das individuelle Leben einzuwirken und neue Innovationen hervorbringen zu können (1997, S.17-66).
Daran schliessen sich Gedanken mit einer entsprechenden Yogaübung zur Harmonisierung der beiden Gehirnhälften von Maruscha Magyarosy an, einer Yogalehrerin, aus ihrem Buch: „Das Paradies ist in Dir“ (1999, S, 124ff.).
Das vierte Kapitel, wie man Kreativität nutzen kann, führt weg vom individuellen Bereich, hin zu humanitären Gesichtspunkten, am Beispiel lateinamerikanischer Frauen, die für ihre Kinder bessere Bildungschancen erreichen wollen; einer japanischen Firma, die für Behinderte spezielle Arbeitsplätze einrichtet; wie schwedische Kinder Basare veranstalten und so Geld für die Erhaltung des Regenwaldes sammeln; schliesslich, wie eine Grossstadtkirche Gemeindemitglieder zu hochqualifizierten Steinmetzen ausbildet (1996, S.182-215).
Aus C. G. Jungs Buch: „Zum Wesen des Psychischen“, werde ich die drei Aufsätze: „Die transzendente Funktion“, „Die Bedeutung von Konstitution und Vererbung für die Psychologie“ und „Psychologische Determinanten menschlichen Verhaltens“, in diese Arbeit miteinbeziehen.
Ich habe es äusserst erstaunlich gefunden, zu welchen Erkenntnissen und Schlüssen Jung, auch in Bezug auf kunsttherapeutische Möglichkeiten damals bereits gekommen ist, die bis zum heutigen Tage weitgehend gültig sind und, wenn ich es richtig verstanden habe, darüber hinaus durch die heutige Forschung bestätigt werden. Ausserdem war es für mich zweifellos ein Muss, Jung und sein kollektives Unbewusstes in die Arbeit zu integrieren, nicht zuletzt deshalb, weil ich so fasziniert war, als ich erkannt hatte, dass mit den Hanus- Methoden die Ressourcenfindung im Kollektiv möglich ist und sich da ein Meer an Möglichkeiten für mich auftat. Ich hatte bei dieser Erkenntnis das Gefühl, ich stehe in einem überdimensional grossen Einkaufsladen und darf haben, was und soviel ich will und muss dafür noch nicht einmal etwas bezahlen und kann anderen als Kunsttherapeutin auch Zugang zu diesem Laden verschaffen.
Diese Arbeit versucht also, ein möglichst breites Spektrum für meine Fragestellungen zu umreissen: Wodurch wird das Erlernen von emotionalen und sozialen Kompetenzen verhindert? Wie entstehen Sie? Welche individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen im positiven als auch negativen Sinne sind möglich? Wie hilft die objektfreie Transfermethode, nach Otto K. Hanus, speziell in dieser Hinsicht weiter? Die Methode werde ich ausführlich darstellen und entsprechend Allgemeines zu Creativ- Mind- Ordering (CMO). Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle noch festhalten, dass alle Methoden von Hanus zum Training von emotionalen und sozialen Kompetenzen geeignet sind. Manche scheinen geradezu darauf spezialisiert. Die Farbinteraktion etwa eignet sich hervorragend für das Training von sozialen Kompetenzen, der Farbdialog zum Training für Empathie, etc.. Es würde leider den Rahmen meiner Arbeit sprengen diese Aussagen näher zu untersuchen.
Ich glaube, dass möglicherweise der Wirksamkeitsnachweis für Kunsttherapie über die Entwicklung, Förderung und Verbesserung von Fähigkeiten gelingen kann unddie Methoden von Otto Hanus dazu bestens geeignet sind.
(c) by Rita Widmann