Abstract


Kunsttherapie mit schizophrenen Patienten


Karin Jakob


Mit diesem Abstrakt möchte ich den Inhalt dieser Arbeit zusammenfassen.

In der Einleitung begründe ich meine Motivation zum Thema: „Kunsttherapie mit schizophrenen Patienten“. Die Psychiatrie ist mein Arbeitsplatz. Ich arbeite auf einer Rehabilitationsstation für Menschen, die an einer Form der Schizophrenie leiden. Die Krankheit präsentiert sich sehr unterschiedlich. Mein Anliegen mit dieser Arbeit ist es, Verständnis für psychisch Kranke zu fördern und mein kunsttherapeutisches Wirken darzustellen.

Im ersten Teil dieser Arbeit beschreibe ich die Krankheit Schizophrenie. Das Wort "schizophren" kommt aus dem Griechischen und heißt wörtlich übersetzt in etwa: "Spaltung der Seele". Damit ist nicht die Spaltung des Menschen in zwei Persönlichkeiten gemeint, sondern die Tatsache, dass schizophren Erkrankte zwei Wirklichkeiten kennen. Ich berichte über die Ursachenforschung der Krankheit Schizophrenie. In Bezug auf die Schizophrenie ist es sicher richtig zu sagen, dass bei derzeitigem Wissensstand eine Kombination von verschiedenen Ursachen zugrunde liegt. Ich beschreibe verschiedene Modelle von psychischen und physischen Ursachen.

Das zweite Kapitel meiner Arbeit befasst sich mit der Symptomatik dieser Erkrankung. Die Krankheit beginnt mit dem Prodromalstadium. Dieses kann bis zu mehreren Jahren dauern, aber auch ganz fehlen. Die Grundsymptome, die in meiner Arbeit ausführlich erläutert werden, sind: Störungen des Affekts, Ich-Störungen, Störungen des Wollens und des Handelns. Unter akzessorischen Symptomen versteht man: die Wahnsymptomatik, Halluzinationen und katatone Symptome. Danach stelle ich in einem Kapitel das Modell der positiv-negativ Symptomatik vor.

Im nächsten Absatz beschreibe ich die postpsychotische Depression, die nach der akuten Erkrankung folgen kann. Ich schreibe anschließend über Suizidalität bei Schizophrenie und ihre Gründe. Schließlich gibt es noch ein Kapitel über den Krankheitsverlauf und über Prognosen.

Im zweiten Teil meiner Abschlussarbeit geht es zunächst über meine kunsttherapeutische Arbeitsweise, über allgemeine Definitionen. Danach stelle ich den Bezug der Kunsttherapie in Hinblick auf schizophrene Erkrankungen her. Ich erläutere die Ziele meiner kunsttherapeutischen Arbeit. In den folgenden Kapiteln beschreibe ich die Arbeit mit einer Gruppe schizophrener Patienten. Ich stelle die Klinik, in der ich mein Praktikum geleistet habe, vor. Dann berichte ich über das Team der Station und  beschreibe die Station. Dann gehe ich auf das Setting ein und auf die Kontaktaufnahme zu Patienten.

Ein großer und wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Beschreibung zweier Fallstudien. In der ersten Fallstudie stelle ich einen 26-jährigen Patienten vor, bei dem eine chronisch verlaufende, paranoid-halluzinatorische Schizophrenie diagnostiziert wurde. In der zweiten Fallstudie handelt es sich ebenfalls um einen Patienten mit chronischer Schizophrenie. Dieser Patient hatte zusätzlich einen langjährigen Missbrauch verschiedenster Drogen hinter sich und deshalb eine Entzugsbehandlung gehabt. Ich beschreibe jeweils den Verlauf der einzelnen Kunsttherapiestunden, die Beziehungsaufnahme zu den Patienten, ihre Bilder und die gemeinsame Bildbesprechung. Dazu füge ich zur Verdeutlichung entsprechendes Bildmaterial ein.

Im Schlusswort ziehe ich ein Resümee meiner kunsttherapeutischen Arbeit und gebe einen Einblick über die Vorstellung meines künftigen kunsttherapeutischen Wirkens.

(c) by Karin Jakob